Bio-Tiernahrung für eine gesunde Darmflora und glänzendes Fell

„Wir sind zeitlebens für das verantwortlich, was wir uns vertraut gemacht haben.“ – das besagt ein landläufig bekanntes Zitat. Auch und gerade Haustiere unterliegen der Verantwortung des Menschen und es ist wichtig, sie artgerecht und gesund zu ernähren.

Viele Futtermittel können den speziellen Ansprüchen von Hunden und Katzen, aber auch anderen Haustieren nicht gerecht werden. Untersetzt mit Ergänzungsmitteln aus synthetischer Herstellung, Streckmitteln und sogar Rohaschen und anderen Tierabfallprodukten können sie schlimmstenfalls die Gesundheit unserer vierbeinigen Freunde gefährden.

Viele Katzen und vor allem auch größere Hunde reagieren im Laufe ihres Lebens als Stubentiger oder Sofarolle überempfindlich auf fertiges Discounterfutter. Eine gesunde und ausgewogene Alternative stellt daher Bio-Tiernahrung dar. Das Ökofutter ist deutlich tierfreundlicher, schont die Umwelt und den empfindlichen Magen-Darm-Trakt des Tieres, außerdem löst es in den wenigsten Fällen Nahrungsunverträglichkeiten aus.

Zu unterscheiden ist die Bio-Tiernahrung in rein pflanzliche und tierisch-pflanzliche Produkte. Auf pflanzlicher Basis enthält sie garantiert nur Getreide und Gemüse aus ökologischem Anbau, also vom Bio-Acker. Die Kunstdünger- und Pflanzenschutzmittelfreiheit wird garantiert. Tierische Futtermittel enthalten hingegen ausschließlich Fleisch aus artgerechter Öko-Haltung, bestenfalls im freien Land. Das Schlachtvieh wurde vorher weder mit wachstumsfördernden Mitteln gemästet noch mit Antibiotika behandelt. Echte, zertifizierte Bio-Tiernahrung wird auch in der Verarbeitung vom Rohstoff zum Futter nicht mit Chemikalien angereichert.

Biofutter, Supermarktfutter, Premiumfutter – wo liegen die Unterschiede?

Selbstverständlich ist klassisches Supermarktfutter nicht per se schlecht und unbekömmlich für unsere Haustiere. Nichts desto trotz kann bei Bio-Hundefutter und Bio-Katzenfutter sichergestellt werden, dass die darin verarbeiteten Rohstoffe sorgfältiger kontrolliert wurden und keine chemischen Zusätze beigemischt sind. Discountfutter ist häufig nicht frei von Erregern, so wurden beispielsweise in einigen Futtermitteln bereits Salmonellen nachgewiesen.

Ein weiteres Problem des Discountfutters sind die Abfallprodukte, die im Futter landen. Bio-Tiernahrung wird völlig ohne minderwertige Nebenprodukte wie Federn, Hufe, Därme, Geflügelköpfe oder Blut hergestellt. Diese tierischen Abfallprodukte schaden dem Haustier nicht zwangsläufig, nehmen aber auch keinerlei positiven Einfluss auf die Ernährung und Gesundheit. Sie sind einfach übrig und strecken das Futter zu Lasten wirklich wertvoller Inhaltsstoffe.

Der häufigste und schlechteste Zusatz im Supermarktfutter ist Tiermehl, was nichts anderes als ein Abfallprodukt aus der Tierkörperbeseitigung darstellt. Welcher Vierbeiner soll sich von sowas wirklich ernähren müssen?

Premiumfutter ist hingegen deutlich hochwertiger, es ist nämlich beständiger in der Herstellung. Den Zusatz „Premium“ darf jedes Futter tragen, welches gleichbleibende Bestandteile hat und Fleisch und Kohlenhydrate vom immer gleichen Tier beinhaltet. Ein Premiumfutter mit Huhn besteht daher ausschließlich aus Huhn, ohne weitere tierische Erzeugnisse. Der Unterschied zwischen Premium- und Bio-Tiernahrung liegt in der Qualität des Fleisches. Da aber auch im Premiumfutter auf Antioxidantien, Farb-, Geschmacks- und Lockstoffe verzichtet wird, ist dieses Futter ein guter Mittelweg und eine bekömmliche Alternative zur Bio-Tiernahrung.

Umfangreiches Angebot für Vierbeiner

Für Hunde und Katzen steht ein breites Angebot an Biofutter zur Verfügung. Von Hauptfuttermitteln über Spezial- und Ergänzungsfutter, bis hin zu Leckerlies, Kausnacks, Diät-, Senioren- und Welpenfutter ist mittlerweile alles in der biologischen Variante erhältlich.

Selbst Nager müssen auf ökologisch hergestelltes Futter und Einstreu nicht mehr verzichten. Und für besonders exklusive und wählerische Fellnasen steht gelegentlich sogar vegetarische Bio-Tiernahrung auf dem Speiseplan.

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